Pferd in Seitenansicht

CHIROPRAKTIK.

Chiropraktik beim Pferd bezieht sich auf die Anwendung manueller Techniken und konzentriert sich auf funktionale Störungen der Wirbelsäule und Gliedmaßen.
Der Fokus der Behandlung liegt dabei auf die einzelnen Wirbelkörpern, die Gelenke und die Muskulatur des gesamten Bewegungsapparates. Mit dem Ziel Funktionsstörungen/ Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule und des Bewegungsapparates zu behandeln/ zu korrigieren und damit die Funktionsfähigkeit des Pferdes wiederherzustellen. Diese Bewegungseinschränkungen sind schon  vor strukturellen Befunden (Röntgen, Ultraschall..) spürbar und ermöglichen es, diese zu behandeln, noch bevor diese Probleme sichtbar werden. Somit spielt die Chiropraktik nicht nur in der Therapie, sondern auch in der Prophylaxe eine entscheidende Rolle.



Die Wirbelsäule des Pferdes hat eine sehr komplexe Struktur aus Knochen, Bändern, Muskulatur und Nerven. Bei einer optimalen Beweglichkeit der Gelenke ist die Nervenfunktion ungestört und ermöglicht so einen freien Informationsaustausch zwischen dem Gehirn und sämtlichen Organen. Ist diese vermindert, zeigen je nach Einsatz des Pferdes Funktionsstörungen in den verschiedenen Bereichen der Wirbelsäule unterschiedliche Auswirkungen. So lassen sich Dressurpferde mit Bewegungseinschränkungen im Lendenwirbelbereich nicht korrekt um den Schenkel biegen, während Springpferde mit Bewegungseinschränkungen im selben Bereich Schwierigkeiten haben, den Rücken beim Sprung aufzuwölben. Fahrpferde mit blockierter Brust- und Lendenwirbelsäule gehen über die Schulter, brechen aus und zeigen Taktunreinheiten. Westernpferde mit Bewegungseinschränkungen in Lendenwirbelsäule und Kreuzdarmbeingelenk weisen Probleme bei Turns und Spins auf.

Erlangt Wissen über das Rückgrat
- viele Krankheiten kommen von dort.
– Hippokrates

Funktionsstörungen der Wirbelsäule können sehr unterschiedliche Ursachen haben: Traumata durch Stürze oder Festliegen in der Box, lange Transporte in schlecht gefederten Hängern, übermäßige Beanspruchung, schlechter Hufbeschlag oder auch ein schlechter Reiter, um nur einige zu nennen.
Symptome, die auf solche Funktionsstörungen hindeuten, sind unter anderem eine reduzierte Leistungsfähigkeit, Schonhaltungen, durch Schnappen oder Anlegen der Ohren demonstrierter Unmut beim Auflegen des Sattels, Widersetzlichkeit gegenüber dem Reiter, Ungehorsam beim Springen, Steifheit, Taktfehler und Unreinheiten der Gänge oder Lahmheiten. Wenn Nerven gereizt sind, die die Haut, bestimmte Drüsen oder Blutgefäße versorgen, kann es zu Juckreiz, vermehrter Hitze- und Kälteempfindlichkeit sowie zu unsymmetrischem Schwitzen oder verminderter Schweißbildung kommen.

 

Eine Behandlung durch Chiropraktik kann dazu beitragen, die Beweglichkeit, Balance, Koordination und Leistungsfähigkeit des Pferdes zu verbessern. Symptome, die auf Funktionsstörungen der Wirbelsäule hinweisen, können durch die Chiropraktik gelindert werden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Chiropraktik nicht bei jeder Art von Beschwerden wirksam sein kann und dass es auch andere Ursachen für die genannten Symptome geben kann. 

 

Exakt für diese Fälle stehen wir Ihnen sowohl im Bereich der Chiropraktik als auch in der Allgemeinmedizin zur Verfügung, um für Sie und Ihr Pferd die optimale Behandlungsmethode zu finden – für ein bestmögliches Ergebnis.
PFERDEMEDIZIN SALZBURG
CHIROPRAKTIK UND ALLGEMEINMEDIZIN – MAG. MED. VET. LYDIA DIETACHMAYR
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